WORLD AIDS DAY

Der Welt-AIDS-Tag wurde 1988 erstmals von der WHO (Weltgesundheitsorganisation) ausgerufen und wird am 1. Dezember jeden Jahres begangen. 2017 findet der Welt-AIDS-Tag zum 30. Mal statt. Jedes Jahr erinnern Regierungen, Organisationen und Vereine weltweit an diesem Tag an HIV und AIDS, und rufen dazu auf, aktiv zu werden und Solidarität mit den von HIV betroffenen Menschen zu zeigen und dass es nach wie vor Mittel braucht damit  Vorbeugung und  Aufklärung, aber auch Behandlung und Hilfe für Betroffene realisiert werden können. Jährlich gibt es in Österreich etwa 500 Neudiagnosen einer HIV-Infektion.

Test- und Beratungsangebote der Aids Hilfe Wien findest Du auf www.aids.at.

HIV ist die Abkürzung für das „human immunodeficiency virus“, welches das gesamte Immunsystem schädigt bis es komplett versagt. AIDS steht für „acquired immune deficiency syndrom“ und beschreibt die Infektion mit dem HI-Virus und gleichzeitig oftmals das Endstadium der Krankheit. Eine medikamentöse Behandlung allein reicht nicht aus, es ist bei einer Infektion bzw. Erkrankung wichtig sich ausgewogen und gesund zu ernähren, denn die richtige Ernährung stärkt das Immunsystem – auch bei AIDS.

In den letzten Jahren konnte man feststellen, dass vor allem die Zufuhr von Rohkost ein erhöhtes Risiko für AIDS-PatientInnen darstellt. Da sich in rohem Fleisch, Fisch oder Eiern oftmals Salmonellen oder Toxoplasmoseerreger finden, ist es einem jeden Erkrankten zu raten davon gänzlich die Finger zu lassen und sich nur von „abgekochten“ Lebensmitteln zu ernähren. Mit Antibiotika und Toxiziden behandelte tierische Produkte und aber auch Gemüse & Obst sind bei der Erkrankung des Immunsystems gefährlich und beeinflussen die medikamentöse Therapie. So sollte man kein Risiko eingehen und am besten auf BIO-Lebensmittel setzen.

VeganerInnen sind dabei klar im Vorteil! Da sich die Zufuhr von Schadstoffen via tierischer Produkte an diesem Punkt von selbst erübrigt, gilt es nur mehr beim Einkauf aufzupassen, dass man keine pflanzlichen Produkte erwischt, die beispielsweise mit Pestiziden behandelt wurden. Somit können die Abwehrkräfte des Körpers durch die Zufuhr rein pflanzlicher Lebensmittel gestärkt und die Therapie bei der Eindämmung der symptomatischen Auswirkungen des Virus unterstützt werden.

Aber Achtung! Dem Körper darf es bei einer solch gefährlichen Krankheit wie AIDS an keinerlei Nährstoffen fehlen. Es bedarf einer gründlichen Untersuchung des Blutes und der Ermittlung aller vorhandenen, aber auch fehlenden Vitamine, Nährstoffe und Spurenelemente im Körper. Die Praxis zeigt, dass die Ernährungsgewohnheiten der Betroffenen sehr unterschiedlich und pauschale Empfehlungen daher kaum möglich sind. Demnach gibt es keine aussagekräftigen Studien zu „Veganismus und AIDS“, wichtig ist zu ermitteln welche zusätzlichen Stoffe der Körper braucht, um optimal mit der Erkrankung umgehen zu können. Dies nennt man in Fachkreisen „Personalisierte Medizin“ und findet immer mehr Anklang im österreichischen Gesundheitssystem.

Ein bewusster Lebensstil wirkt sich immer günstig auf den Verlauf einer HIV-Infektion aus. Neben der medikamentösen Therapie können PatientInnen auf diese Weise selbst ihre Lebensqualität verbessern bzw. beibehalten. Als selbstverständlicher und fester Bestandteil des tagtäglichen Lebens ist gesundes Essen, neben Bewegung und Entspannung, eine Möglichkeit aktiv gegen die Erkrankung anzugehen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.